Harnblasenkarzinom
Früherkennung rettet Leben
Harnblasenkarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen des Harntraktes und betrifft drei Mal häufiger Männer als Frauen. Eine frühzeitige Erkennung kann die Behandlungserfolge erheblich verbessern und Leben retten.
Was ist ein Harnblasenkarzinom?
Das Harnblasenkarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung, die in der Schleimhaut der Harnblase entsteht. Am häufigsten tritt es als sogenanntes Urothelkarzinom auf, das von der inneren Auskleidung der Blase ausgeht.

Risikofaktoren
Verschiedene Faktoren können das Risiko für ein Nierenzellkarzinom erhöhen:
- Rauchen: Tabakkonsum ist der größte Risikofaktor und erhöht das Risiko um das bis zu Vierfache.
- Berufliche Exposition: Der Kontakt mit bestimmten Chemikalien, z. B. in der Chemie-, Textil- oder Gummiindustrie, kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen.
- Chronische Infektionen: Langjährige Blasenentzündungen oder Dauerkatheter können das Risiko erhöhen.
- Alter und Geschlecht: Männer sind drei Mal häufiger betroffen als Frauen, und das Risiko steigt mit dem Alter.
Symptome: Warnsignale erkennen
Frühe Anzeichen eines Harnblasenkarzinoms sind oft unspezifisch, weshalb eine rasche Abklärung entscheidend ist. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Blut im Urin (Hämaturie): Sichtbares oder mikroskopisch nachweisbares Blut im Urin ist ein ernstzunehmendes Warnsignal.
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
- Häufiger Harndrang: Besonders wenn dieser mit kleinen Urinmengen einhergeht.
- Unterleibsschmerzen: In fortgeschrittenen Stadien kann es zu diffusen Schmerzen kommen.
Falls Sie eines dieser Symptome bemerken, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Eine frühzeitige Untersuchung kann Klarheit schaffen und ist schmerzlos.
Diagnosemöglichkeiten
- Urintest: Test im Harn auf Blut oder krebstypische Zellen (Harnzytologie).
- Blasenspiegelung (Zystoskopie): Ermöglicht die direkte Sicht auf die Blasenschleimhaut.
- Bildgebende Verfahren: Ultraschall, CT oder MRT helfen, Tumorstadien zu bestimmen.
Moderne Behandlungsansätze
Die Behandlung hängt von der Tumorgröße, -tiefe und -ausbreitung ab. Wir bieten Ihnen die neuesten und wissenschaftlich fundierten Verfahren an:
- Minimalinvasive Tumorentfernung: Besonders bei oberflächlichen Tumoren erfolgversprechend.
- Operative Eingriffe: Bei invasiven Karzinomen kann eine Entfernung der Harnblase erforderlich sein.
- Immuntherapie und Chemotherapie: Für fortgeschrittene Stadien geeignet