Prostatakrebs
Früherkennung und Behandlung
Das Prostatakarzinom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern.
Was ist Prostatakrebs?
Prostatakrebs entsteht, wenn sich Zellen in der Prostata unkontrolliert vermehren. Die Prostata ist eine Drüse unterhalb der Blase, die eine wichtige Rolle bei der Produktion von Samenflüssigkeit spielt.

Risikofaktoren
Verschiedene Faktoren können das Risiko für Prostatakrebs erhöhen:
- Alter: Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter.
- Familiengeschichte: Verwandte ersten Grades mit Prostatakrebs erhöhen das persönliche Risiko.
- Ethnische Zugehörigkeit
- Genetische Faktoren: Bestimmte Genmutationen können das Risiko erhöhen.
Symptome
In den frühen Stadien verursacht Prostatakrebs meist keine Beschwerden. Mögliche Anzeichen im fortgeschrittenen Stadium sind:
- Probleme beim Wasserlassen
- Häufiger Harndrang, besonders nachts
- Schwacher oder unterbrochener Harnstrahl
- Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit
- Schmerzen im Becken- oder Rückenbereich
Behandlungsmöglichkeiten
Die Therapie eines Prostatakarzinoms hängt vom Stadium der Erkrankung sowie von individuellen Faktoren ab. Mögliche Optionen sind:
- Beobachtung: Bei sehr frühen und wenig aggressiven Stadien.
- Operation (radikale Prostatektomie): Entfernung der gesamten Prostata.
- Strahlentherapie: Einsatz von hochenergetischen Strahlen zur Zerstörung von Krebszellen.
- Hormontherapie: Reduktion von Hormonen, die das Tumorwachstum fördern.
- Chemotherapie: Bei fortgeschrittenen oder metastasierten Stadien.
- Zielgerichtete Therapien
Die Wahl der optimalen Therapie erfolgt stets in enger Abstimmung mit Ihnen und unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Situation.
Fazit
Prostatakrebs ist eine ernsthafte, aber bei frühzeitiger Erkennung gut behandelbare Erkrankung. Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand und nutzen Sie die Möglichkeiten zur Vorsorge. In meiner Ordination berate ich Sie gerne ausführlich zu allen Fragen rund um Prostatakrebs, Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten.