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Speisenröhrenkrebs und Magenkrebs

Ösophaguskarzinom und Magenkarzinom sind schwere Erkrankungen, die durch Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und chronische Infektionen entstehen können. Eine frühzeitige Diagnose und individuelle Behandlungsmöglichkeiten erhöhen die Chancen auf eine erfolgreiche Therapie erheblich.

Ursachen und Risikofaktoren

Speiseröhrenkrebs entwickelt sich in der Schleimhaut der Speiseröhre. Zu den Hauptrisikofaktoren zählen:

Magenkrebs betrifft die Magenschleimhaut. Risikofaktoren sind:

Symptome: Warnsignale erkennen

In frühen Stadien verursachen beide Krebsarten oft keine oder unspezifische Symptome. Mögliche Anzeichen sind:

Diagnosemöglichkeiten

Bei Verdacht auf Speiseröhren- oder Magenkrebs werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

Moderne Behandlungsansätze

Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Mögliche Behandlungsansätze sind:

Leben nach der Behandlung

Nach einer Magenentfernung (Gastrektomie) ist eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten essenziell. Da der Magen fehlt, wird die Speiseröhre direkt mit dem Dünndarm verbunden. Dies erfordert mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag und das langsame Essen, um den Körper an die veränderte Verdauungssituation zu gewöhnen. Heiße, fettige oder ballaststoffreiche Speisen sollten vermieden werden, um Beschwerden zu minimieren. Zudem sind regelmäßige Vitamin-B12-Injektionen notwendig, da die Aufnahme dieses Vitamins ohne Magen nicht mehr möglich ist.

Prävention

Sie können Ihr Risiko, an Speiseröhren- oder Magenkrebs zu erkranken, durch folgende Maßnahmen senken:
Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungschancen erheblich. Bei anhaltenden Beschwerden oder Unsicherheiten zögern Sie nicht, medizinischen Rat einzuholen.